Für Dich

Veröffentlicht: 22. November 2010 in Gedanken

Ich habe sehr schöne Stunden mir Dir erlebt. Ich habe mich unglaublich wohl gefühlt und es ist mir sehr schwer gefallen die Tür zu schließen, ins Auto zu sitzen und in eine andere Realität zu fahren.

Wie kann ich um Deine Liebe kämpfen?

Immer wieder versuche ich mir diese Frage zu beantworten. Manchmal glaube ich, dass unsere Freundschaft mich zum zahnlosen Tiger macht. Ich will diese Freundschaft nicht riskieren. Ich wünsche mir dass unser Verhältnis (wenigstens) in dieser Vertrautheit bestehen bleibt, ich brauche es.
Wäre es einfacher wenn ich diese Hemmung nicht hätte?
Würde ich den direkten Weg suchen?
Ich weiß es nicht.
Dieses Medium, mein Blog hilft mir. Du kannst dieses alles lesen, Du kannst Dich aber auch davon verabschieden. Es ist nicht wie ein Brief, der wie von einem Stalker in Deinem Briefkasten liegt, der Dir aufgezwungen wird. Es bleibt Dir überlassen mich zu besuchen – in aller Anonymität die Du Dir wünschst.
Ich sehe nur, dass irgendwelche Menschen diese Seiten aufrufen und welches „Post“ diese Menschen interessiert.

Es kommt dann auch noch diese andere Realität dazu. Ich bin Familienvater, bin verheiratet. Das hindert mich auch. Ich habe die Angst mit leeren Händen dazustehen. Meine Frau und meine Kinder zu verletzen, zu verlieren ohne eine reelle Chance zu haben. Es ist nicht so, dass ich meine Frau nicht mehr schätze.
Ich begehre Dich, meine Liebe, mit jeder Faser, mit jedem Gedanken.

Ich konnte mich seit wir uns verabschiedet haben nur schwer konzentrieren. Konnte keinen klaren Gedanken fassen, der sich nicht um Dich drehte. Erst heute konnte ich mich zwingen in die reale Welt zurückzukehren.

Du inspirierst mich, Du machst mich fröhlich, Du gibst mir Geduld, Du machst mich gelassen.
Ich fühle mich komplett, fühle mich vollständig.

Du genießt die Zeiten auch – das zeigst Du, und machst mich damit noch glücklicher.
Welche Gefühle Du in unseren gemeinsamen Zeiten hast, musst Du für Dich selbst erkennen. Ist es so widersprüchlich wie es aussieht, oder bist Du innerlich in einer anderen Welt. Lässt Du Deine Gefühle zu oder versuchst Du Deine Gefühle zu unterdrücken?

Wenn es so ist, was hindert Dich?

Hemmt Dich meine Familie, hemmt Dich mein Alter, hemmt Dich unsere Freundschaft, hemmen Dich Dinge, die ich nicht erkenne?

Ich liebe Dich, ich würde für Dich alles aufgeben.

The long and winding road that leads to your door,
Will never disappear I’ve seen that road before,
It always leads me here
Lead me to your door.

The wild and windy night that the rain washed away
Has left a pool of tears crying for the day
Why leave me standing here
Let me know the way.

Many times I’ve been alone
And many times I’ve cried
Anyway you’ll never know
The many ways I’ve tried but

Still they lead me back to the long winding road
You left me standing here a long long time ago
Don’t leave me waiting here
Lead me to your door.

Kommentare
  1. Susy sagt:

    Manchmal glaube ich, dass unsere Freundschaft mich zum zahnlosen Tiger macht.

    Wunderschön beschrieben ,ich weiß ganz genau wie sich das anfühlt. Ich habe selten einen Blog gelesen der eine solche Gänsehaut auf mir auslöst.Diese Irrfahrt ist mir nicht fremd.

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