Altkleidercontainer oder ich erinner mich für Dich

Veröffentlicht: 23. Februar 2014 in Gedanken
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Ist das so üblich? Lässt man den Anderen einfach im Dunkel tappen, wenn… ja warum eigentlich.

Blöde Frage, vielleicht…

Es ist mir im letzten Jahr nicht nur einmal passiert, dass ich mich mir im Nachhinenin vorgekommen bin wie ein aus der Mode gekommenens Kleidungsstück. Es ist so einfach. Diese Altkleidercontainer stehen ja an jeder Ecke rum und man tut sogar noch was gutes wenn man den das Abgelegte dort einwirft. Vielleicht hilft man einer armen Seele, möglicherweise kann die Sammelorganisation ein paar Euro für das Alte erzielen, im schlimmsten Fall wird’s geschreddert und ein Putzlumpen daraus.

Ja es klingt nicht nur so, ich bin zornig.

Es regt mich auf, wenn ich wegen eines angeblichen armen einsamen Schildkrötchens oder einer Samtpfote oder eines Kanarienvogels versetzt werde und es doch nur eine erbämliche Ausrede ist.
Ich bin genervt über Schweigen wo vorher das berühmte „Du weißt ja wie Du mich erreichen kannst“ gefloskelt wurde.
Ich hasse es wenn ich höre, dass man sich unbedingt mal wieder sehen müsste und im nächsten Atemzug aufgezählt wird, wie oft man in den nächsten 100 Jahren doch die Welt retten muss.

Es ist doch eigentlich kein Problem dem Andern zu sagen, zu schreiben. Was ist daran so schlimm dem Andern mitzuteilen, dass er stört, langweilig ist, da ein anderer ist oder, oder, oder…

Sagt mal Mädels – ist das Eure Art „Verpiss Dich!“ zu sagen?

Nur nicht mit mir – und wenn Ihr das nicht wollt, bitte. Ich erinner mich für Euch…

 

Wir haben eine Geschichte ob ihr wollt oder nicht.

Das gilt nicht nur für Enya, das gilt für Dich, für Dich und…

Kommentare
  1. Ella sagt:

    Feigheit – man, egal welches Geschlecht, kommuniziert nicht offen mit dem Gegenüber sondern lässt diesen im Dunklen tappen – und alle Türen offen halten – es könnte ja sein, dass sich doch keine andere/bessere Möglichkeit ergibt – scheinen vorzuherrschen, egal ob es um Dating oder freundschaftliche Treffen geht. Mir ist aufgefallen, dass es den Menschen immer schwerer fällt sich verbindlich auf eine Zeit, einen fixen Treffpunkt festzulegen. „Ich weiß doch heute noch nicht, ob ich am Samstagabend mit dir Essen gehen kann, es könnte doch noch dieses oder jenes passieren…“ Mir fehlt es dabei mächtig an Wertschätzung. Oder liegt es vielleicht einfach nur daran, dass heute jeder immer und überall auf diversen Kanälen verfügbar ist. Wozu noch reale Treffen, Augenkontakt, Gespräche von Angesicht zu Angesicht, wenn man die Neuigkeiten eh schon virtuell getauscht hat.
    P.S. Tolles Lied!

    • 64er sagt:

      In den letzten Tagen hab ich WhatsApp verflucht. Nicht wegen der Facebook-Sache, sondern wegen der Flut dieser unverbindlichen Pseudokommunikation. Ich habe davon so die Schnauze voll!
      An dem Post schreibe ich schon ne ganze Weile, was absolut nicht normal bei mir ist. Am Samstag abend im Radio ist mir dieses Lied von den Hosen wieder mal aufgefallen und endlich hat’s geklappt – es passt so gut in die Stimmung die mich im Moment immer wieder einholt…

  2. […] ich mir gestern Abend den „Kropf geleert“ hatte, war es einfach passend in eine der wenigen die einzige Kneipen hier weit und breit zu […]

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