Für

Veröffentlicht: 5. November 2014 in Aktuelles
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Mir begegnen immer wieder einzigartige Menschen. Nicht erst seit ich blogge, nicht nur aus der virtuellen Welt.

Diese Welt, die virtuelle hat es aber ermöglicht, dass ich Menschen kennenlerne die so weit weg von meinem „alten“ Leben sind, dass ich es nicht für möglich gehalten habe, dass solche Menschen existieren, dass ich mit solchen Menschen  Kontakt haben kann, dass ich solche Menschen erLebe – mit GROSSEM L.

Ich denke an Dich, an Dich, an Dich und ja an Dich. An die die ich mit Namen kenne, an die ich persönlich kenne, an die die mit mir die Lust erlebten, an die die ich hier nicht nenne.

Ich denke an die Reisende, die erste der virtuellen Zunft die mir mit ihrer Poesie und Sinnlichkeit die Worte entlockte die sie verzaubert haben. Die mir die Bilder schenkte, die mit mir streiten kann und Lachen, die mich mal fragte ob wir uns kennen.
Ich denke an den der heute zaubert und an dessen Ansichten ich mich manchmal reibe, dem ich manchmal Beifall klatsche und dessen Schnecken mir ein  kopfschüttelndes Schmunzeln entlocken.
Da ist die, die Lust verkauft und so normal erscheint wie ich es bin, an manchen Tagen mehr, an anderen weniger, Weib, Frau, Ungeheuer.
Da ist die die ihren Sohn verloren hat, und ihren Partner durch die Verantwortung für das was er tat, die ihr Leben meistern muss und bis zum Zusammenbruch immer weiter gehen will und muss.
Da ist die junge Frau die versucht auszubrechen, die mal aufgerufen und bei mir offene Türen eingerannt hat, die mit mir von Anna und Peter schreibt und die mir nie begegnet ist und trotzdem ein Stück Weges mit mir geht.
Da ist die, die mir die Unbekannte geblieben ist und mir doch eine Tür in die dunklen Ecken meiner Seele geöffnet hat, die dadurch Licht dorthin geworfen hat wo das Tier den Kerl von innen zerfleischte und jetzt beginnt die Freiheit zu erfahren.
Da ist die, der ich den Namen der Wölfin gab, die mit mir das Tier von der Leine ließ und mir eine intensive Nacht geschenkt hat.
Da ist die Rote, die ich nicht kenne, die vielleicht nur virtuell am Leben ist und trotzdem fasziniert.

Da ist  Frau Frechdachs die in der Sorge um ihr Kind einfach an den alten Mann geschrieben hat und ihr Leben vor mir ausgebreitet hat. Die, die  mich seit diesem Tag begleitet, frech, nachdenklich, liebevoll, die mich inspiriert. Der ich allerbeste Freundin geworden bin und für die ich der alte Mann bin. Die mit mir Leidenschaft teilt und Leben genießt, die ich so sehr mag.

Für Euch und für alle die an irgend einer Kreuzung rechts oder links abgebogen sind; für die, die mich verdammten; für die, die irgend wann in meine Hacken laufen, über meine Füße fallen…

 

Kommentare
  1. rotesuende sagt:

    Da ist die Rote, die ich nicht kenne, die vielleicht nur virtuell am Leben ist und trotzdem fasziniert.
    Mich gibt es. Auch wenn sicherlich etwas anders als ich mich darstelle oder wirke. Aber wen kennt man schon wirklich genau so, wie er tatsächlich ist ? 😉
    Jetzt höre ich auf, bevor der Philoso-Fisch zu nervig wird. 😉

  2. Ella sagt:

    Wunderbar warme Worte, lieber 64er. Jede Begegnung hinterlässt ihre Spuren in unserem Leben…

  3. Sehr schön, ich liebe ja Julia Engelmann, wobei ich den Slam von damals noch viel geiler fand.

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