Kastanienblütenallee

Veröffentlicht: 18. Mai 2015 in Träume
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Als ich gestern Abend von der Lady nach Hause gefahren bin hab ich die Blüten im letzten Licht des Tages wahrgenommen. Ein traumhafter Kontrast zum schon dunklen Blätterdach. Der richtige Abschluss dieses Wochenendes.

Wir haben den Spaziergang im Regen genossen. Uns erzählt, gelacht, geweint…

Nicht einmal eine Woche zuvor habe ich der Lady gestanden was sie auslöst. Nicht einmal eine Woche zuvor musste es raus

„Ich liebe Dich“.

Nach einem Tag draußen, am Rhein, im Garten, in der Sonne.

Lady ich weiß – Du hast es geahnt, Lady ich weiß – es hat Dich trotzdem überrascht.

Ich habe mit Frau Frechdachs über Dich und mich geredet, habe meiner Freundin (ja der wegen der ich mal angefangen hab zu schreiben) erzählt wie sehr ich Dich liebe.

Es begleitet mich die Gewissheit, dass Du mir gut tust, es begleitet mich das Wissen …

Bin ich der Sisyphos der wieder mal ohne absehbares Ende einen übermenschlich großen Brocken immer und immer wieder den Berg hinauf stemmt?

Nach dem Regen, als wir in Deiner Küche den Salat geschnibbelt haben, Du den Ziegenkäse gebacken hast, da ist im Radio dieses Lied gelaufen.

Es ist so viel Leichtes mit Dir. Es ist leicht Dir Komplimente zu machen. Es ist leicht aufmerksam zu sein. Es ist leicht auf Dich acht zu geben. Es ist leicht Dich zu lieben.

Wir sind nur zwei Lichter die für’s selbe Feuer brennen
Die die gleichen Dinge lieben und die selben Schmerzen kennen
Wo bist du nur gewesen all‘ die wundervollen Jahre
Ich hab‘ geglaubt dass ich um dich zu finden die ganze Welt umfahre
Jetzt schwebst du aus dem nichts in mein verdrehtes Leben
Und fühlst dich dabei an als hätt’s dich immer schon gegeben
Es scheint in deiner Nähe gibt es weder Raum noch Zeit
Und Schwere weicht der Schwerelosigkeit

Mit dir, mit dir, mit dir
Fühl‘ ich mich ultraleicht
Mit dir, mit dir, mit dir
Fühl‘ ich mich ultraleicht

Du zeichnest mit zwei Fingern deine Lieblingscomichelden
In den Sternenhimmel und auf die weit enfernten Felsen
Wir trinken Vodka Tonic, teilen die letzte Zigarette
Und rennen wie besessen in den Wellen um die Wette
Ein Feuerwerk zieht in der Ferne Farben in die Nacht
Und du siehst zu mir rüber als hätte ich’s für dich gemacht

Mit dir, mit dir, mit dir
Fühl‘ ich mich ultraleicht
Mit dir, mit dir, mit dir
Fühl‘ ich mich ultraleicht

Ich hätte nichts dagegen die Sekunden einzufrieren
Um deine Leichtigkeit nicht zu verlieren
(Es bleibt für immer, für immer so leicht, so leicht)
Ich hätte nichts dagegen die Sekunden einzufrieren
Um deine Leichtigkeit nicht zu verlieren
(Es bleibt für immer, für immer so leicht, so leicht)

Mit dir, mit dir, mit dir
Fühl‘ ich mich ultraleicht
Mit dir, mit dir, mit dir
Fühl‘ ich mich ultraleicht

Andreas Bourani – Ultraleicht

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