…und plötzlich reißt die Bestie wie bescheuert an der Leine

Veröffentlicht: 18. September 2018 in Aktuelles, Leben
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Es sind eigenartige Tage.

Ich habe seit meinem Urlaub im Juli sehr viel Arbeit bei der Arbeit 😉😡. Bin Abends wenn ich nach Hause komme froh, wenn ich mich mit nix mehr beschäftigen muss. Tochter hat den nächsten Schritt in die Selbstständigkeit gemacht. Da war ich dann schon sehr stolz, dass sie mich mit einbezogen hat. Selbständig entscheiden, Hilfe zulassen. Das ist so etwa ihr Motto.

Daneben lese ich fassungslos die täglichen Nachrichten über die Umtriebe der Nationalsozialisten in diesem Land und frage mich ernsthaft, wie stark mittlerweile die Verstrickungen unser Sicherheitsorgane sowie von Spitzenpolitikern (sogenannter bürgerlichen Parteien) mit diese Feinden unserer Demokratie sind. Es geht um nichts anderes als um den Fortbestand einer freiheitlichen Bundesrepublik Deutschland.

In diesem ganzen Lameng versuche ich fühlend zu bleiben, Emotionen zu erleben, mich nicht wieder mal zu vernachlässigen. Ich ringe mit meiner Lust Neues mit Frau Wunderbar auszutauschen, träume in manchen Nächten von den Geschichten mit ihr und bringe doch nichts zu „Papier“.

Vor zwei, drei Wochen sitze ich im Eiscafé, Kollegin setzt sich zu mir, wir quatschen über Gott und die Welt. Vier Tage später habe ich die Telefonnummer der „unbekannten Nachbarin“ und bin am Überlegen ob ich mich auf diesen Versuch einlasse. Ich denke mir:
es schadet nix, wenn sich so ne Frau schon mal traut…, neue Menschen kennen zu lernen ist spannend.

Ok, Date vereinbaren. Tisch beim Lieblingsitaliener reservieren.

Der Griff ins Klo war in etwa so tief wie ausm 163. Stock des Burj Khalifa in die Kanalisation.

Wie sagt man jemand, ohne dass es zum Eklat mit verspritzten Getränken kommt, dass da so gar nix ist und der Abend für die Katz war? Vor allem, dann wenn Gegenüber schon Pläne geschmiedet werden?

Zwei Tage später wars dann raus. Endlich.

Samstag, Therapie bei Frau Sinnlich. Intensiv, traumhaft!
…und plötzlich reißt die Bestie wie bescheuert an der Leine.

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