Zu; Viel; Wenig;

Veröffentlicht: 5. Oktober 2020 in Gedanken
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Ich habe mich eingeschlossen! ZU

Immer noch nicht begreife ich wie intellektuelle, geistige Überlastung funktioniert. Oft ertappe ich mich dabei, wie ich mich zurecht weise. Es ist doch nur ein bisschen denken was ich beruflich tue.

Doch dann spüre ich Leere. Sie kommt, ganz plötzlich, unerwartet, manchmal schleichend langsam, dann mit dem Überschnallknall eines Düsenjets. Dann schießen mir die Tränen in die Augen, dann friere ich und mir wird schlecht.

Ich spüre, dass Frau Sonnenschein dies alles wahrnimmt. Sie versucht mich zu entlasten und kann doch so wenig tun.
Ich versuche weniger für sie zu fühlen, bräuchte mehr und mache zu.
Genau deshalb!

Frau Sinnlich ist mein Anker.

Dabei entsteht viel zwischen ihr und mir.
Allerdings, Z U V I E L in mir.
Sie berührt meine Seele, mein Herz, meinen Körper, meine Lust.
Jedes Mal wenn sie geht lächle ich ob der Nähe und Vertrautheit.
Zu Viel oder zu Wenig?

Zusammen mit meiner beruflichen Überlastung führt mich die Situation mit „meinen“ Frauen immer wieder in emotionale Barrieren und in die Stimmung:
ich tue zu wenig und es ist alles zu viel.

Ich schaffe es nur schwer mit Frau Frechdachs Kontakt zu halten, doch ist sie mir wichtig als Mensch, als Freund, als Frau.
Ich ertappe mich immer wieder an der Grenze im Umgang mit Frau Sonnenschein, sie ist mir so wichtig als Mensch, als Freund, als Frau.

Wenn ich darüber nachdenke, wenn ich mich sehne,
nach einer Frau an meiner Seite,
dann zweifle ich.
Was wenn „meine“ Frauen nicht akzeptiert werden?
Dann spüre ich meinen Rückzug, die Angst vor Verlust.

Ich wollte eigentlich so viel mehr aufschreiben von dem was passiert. Ich öffne mich zu wenig. Ich hab richtig zu gemacht.
Das tut weh.

Gestern habe ich Frau Sinnlich davon erzählt. Ich habe geweint…

ZU
VIEL
WENIG

Die Zeichensetzung in diesem Beitrag entspricht nicht den Reglen der Grammatik (tut es bei mir häufig nicht). Allerdings soll (dieses Mal) jedes Satzzeichen genau da stehen wo es ist!

Kommentare
  1. Das klingt nach einer schweren Zeit und ich wünsche dir sehr, dass das „zu wenig“ mit der Zeit mehr werden kann, während sich das „zu viel“ allmählich abmildert und du einen Weg findest, dich zu öffnen, aber auch zu schützen, sodass du dir das rechte Maß bewahren kann.

  2. 64er sagt:

    Ich muss zuerst das „zu viel“ in den Griff bekommen.
    Das ist der Ausgangspunkt meines Teufelskreises. Ob ich dann in der Lage sein werde mich zu öffnen, mich verletzlich zu machen wird die Zeit zeigen. Immerhin fühle ich mich hungrig genug Neues zu erleben.

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