nothing else maters

Veröffentlicht: 30. April 2018 in Leben
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Ein traumhafter Tag in der Stadt mit „B“, der am Rhein die ich so sehr liebe. Zuerst die Baustelle meiner Wohnung mal wieder unter die Lupe genommen. Geht voran, aber dauert halt noch, doch es ist absehbar, dass ich das Provisorium in der von mir ungeliebten Stadt verlasse.

Tochterkind abholen. Wir sind gemeinsam in der Stadt unterwegs. Es herrscht Leben, Kunsthandwerkermarkt mitten im Zentrum, Stimmen, Lachen, Menschen, Sonne – meine Tochter und ich! Wir hatten uns ausgesprochen, festgestellt wie sehr wir unter dem Schweigen des Anderen gelitten haben. Seit etwa vier Wochen schaffen wir es täglich Kontakt zu haben. Ich genieße es und ich spüre sie auch.

Gegen Abend sitzen wir gemeinsam im Auto und fahren die knappe Stunde zu meiner Wohnung. Sie erzählt mir von zwei neuen Musikstücken, die sie sich gekauft hat, eins von den Hosen. Ich wundere mich, mag Sie die doch so gar nicht.

Sie hantiert etwas am Navi rum, geschickt mit Technik ist sie. Ihr Handy ist jetzt verbunden.

„Papa, die Reihenfolge ist wichtig!“

Musik …

Haben uns lang ignoriert und kaum noch akzeptiert
In dieser Zeit die für uns beide schwierig war
Warst so Gewalt, und ich so voller Hass
Wir kamen jahrelang überhaupt nicht klar
.
Ich wollte nie so sein wie du und wie du denkst
Heut merke ich immer wieder wie ähnlich ich dir bin
Zum Glück war’s damals nicht zu spät
Wir haben uns verziehen, der Wind hat sich gelegt
.
Das ist alles so lange her, so unendlich weit weg
Doch es fällt mir nicht schwer
Mich zu erinnern, wie’s beim letzten Mal war
Als wir uns noch sahen
Da draußen vor der Tür
.
Man sagt, und ich weiß jetzt dass es stimmt,
Dass es viele Freunde doch nur einen Vater gibt
Und heute wo du weit weg bist
Kann ich dich langsam so viel besser sehen
.
So wie jetzt habe ich dich früher nie vermisst
Schritt für Schritt komm‘ ich zu dir zurück
.
Das ist alles so lange vorbei
Doch die Bilder dieser Zeit, sie sind alle noch hier
.
Ein ganzes Jahr, ist eine halbe Ewigkeit
Und es ist Ewigkeiten her, da draußen vor der Tür
Das ist alles so lange her, so unendlich weit weg
Und ich habe kapiert
.
Dass ich dich nie, niemals verliere
Doch obwohl du mir bleibst, fehlst du mir sehr
.
Nothing else matters…
Ich hab angehalten, wir haben geweint vor Glück…
Kommentare
  1. kastanienbraune augen ;-) sagt:

    dann warst das ja vielleicht tatsächlich du und doch kein gespenst, das ich glaubte, gesehen zu haben.

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