Mit ‘Nichts’ getaggte Beiträge

Dampflok ohne Wasser oder Pflichterfüllung

Veröffentlicht: 17. Januar 2013 in Gedanken, Leben
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Die letzten Tage sind eigenartig. Ich komme mir vor wie wenn ich mich durch Watte bewege. Antriebslos erledige ich die täglichen Pflichten.

Fürs Wochenende war ich verabredet. Die Absage habe ich seit Anfang der Woche erwartet, als ich dann gestern Abend Gewissheit hatte, konnte ich mich nicht einmal ärgern. Die Enttäuschung war eher eine resignierte Kenntnisnahme. (mehr …)

Brückentage, eine schöne „Erfindung“ für alle  Menschen die mit einem Urlaubstag 4 freie Tage haben können. (mehr …)

Ich war nicht vorbereitet, es tut richtig weh!

Frank ’n Further wird eingesperrt, das was wichtig war…

Die Versuchung ist groß, Highland Park wird aber nicht mein Zufluchtsort, Bitburg nicht meine Heimatstadt, die Jim’s, Johnny’s und Jack’s dieser Welt taugen nur um auch noch Kopfschmerzen zu bekommen.
Da ich sowieso nicht schlafen kann werde ich mich heute irgendwann in das Leben der nächtlichen Großstadt stürzen.
In zwei Tagen, kann ich mich wieder in Arbeit vergraben und muss nicht ständig an das Trümmerfeld in meiner Seele denken.
Dieses Stück und dieses Video erinnert mich an die schöne Zeit vor der Zündung…

Klick oder die Tretmine ist explodiert

Veröffentlicht: 27. Juni 2012 in Verzweiflung
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Plötzlich hat es geknallt, die Explosion hat einfach alles weggerissen. Ich stehe verbrannt in zerissenen Kleidern vor den Trümmern. Keine Sirenen, kein Rettungswagen, keine Feuerwehr. (mehr …)

es kann doch nicht sein

Veröffentlicht: 28. Mai 2012 in Aktuelles, Verzweiflung
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Ende der Reise
by Brings

War ganz schön weit bis hierher
hinter uns die Dünen
und vor uns liegt das blaue Meer
Wir haben uns gestritten
und wieder Frieden gemacht
unterwegs haben wir geweint
und zusammen viel gelacht
Du sagst, das ist es wohl gewesen
weiter geht’s hier nicht

habe ich richtig gehört, was Du da sagst
komm und halt gefälligst, was Du versprichst
Ich glaube, Du lügst ich glaube, Du spinnst
das kann doch nicht sein
dass wir am Ende der Reise sind

Sind wir wirklich losgezogen
um irgendwann mal da zu sein
bist Du lebensmüde
für sowas ist die Welt zu klein
Hast Du schon genug gesehen
willst Du nicht mehr weitergehen
hier ist das Morgen,
wie das Heute die selbem Stories,
die selben Leute

Du sagst, das ist es wohl gewesen
weiter geht’s hier nicht
habe ich richtig gehört, was Du da sagst
komm und halt gefälligst, was Du versprichst

Ich glaube, Du lügst ich glaube, Du spinnst
das kann doch nicht sein
dass wir am Ende der Reise sind
Ich glaube, Du lügst ich glaube, Du spinnst
das kann doch nicht sein
dass wir am Ende der Reise sind

Das nächste Meer kann noch blauer sein
und dahinter ein Strand für uns allein
und haben wir uns ausgeruht werden wir weitergehen –
wir bleiben niemals stehen

Ich glaube, Du lügst ich glaube, Du spinnst
das kann doch nicht sein
dass wir am Ende der Reise sind
Ich glaube, Du lügst ich glaube, Du spinnst
das kann doch nicht sein
dass wir am Ende der Reise sind

Die Musik dazu muss man sich leider denken

Ertragen – oder Hiob war im Paradies

Veröffentlicht: 22. Mai 2012 in Verzweiflung
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KREBS SIE HAT KREBS

Seit  3 Stunden weiß ich, dass sie Krebs hat! Mein Kopf platzt! Ich weiß nicht mehr was ich denken soll! Ich kann sie nicht sehen, kann sie nicht mehr in den Arm nehmen. Noch diese Woche wartet das Messer…

ANGST EINFACH BLANKE ANGST

Diese Scheiß Krankheit

When A Blind Man Cries
by Deep Purple

If you’re leaving, close the door.
I’m not expecting people anymore.
Hear me grieving, lying on the floor.
Whether im drunk or dead, i really ain’t too shure.
I’m a blind man, I’m a blind man and my world is pale.
When a blind man cries, Lord, you know, that ain’t a sadder tale.

Had a friend once in a room.
Had a good time but it ended much to soon.
In a cold month in that room.
Found a reason for the things we had to do.
I’m a blind man, I’m a blind man, now my room is cold.
When a blind man cries, Lord, you know, he feels it from his soul.

Deep_Purple_When_a_blind_man_cries

literatur – oder die gefahr des bloggens

Veröffentlicht: 17. April 2012 in Uncategorized
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zuerst ein kurzer Kommentar
es folgt ein lieber Brief
anschließend entstehen  Romane
zwischenzeitlich füllen wir Bibliotheken
plötzlich entstehen wenige Sätze
danach liest man noch Worte

am ende – eine Silbe – STOP

lass es bitte nicht zu

Verwandlungen…

Veröffentlicht: 2. April 2012 in Gedanken, Zukunft
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Sei nicht wie der den man vergisst, den man den alten Baum genannt, halt ein Kristall in Deiner Hand….
Anyones Daugther, Hermann Hesse – Pictors Verwandlungen

ICE Gespräche oder aus dem goldenen Käfig

Veröffentlicht: 27. Februar 2012 in Gedanken
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Ich sehe diese Bahn Werbung, der Typ der mit seiner Frau im Zug sitzt und ihr erklärt er denke an nichts, keine Staus, keine…

Ich sitze beim Essen, ich denke an das Gespräch mit Enya in der Badewanne, ich  denke darüber nach wie Enya mir klar gemacht hat, dass ich mein Leben zurückerobern muss

Plötzlich, diese eine Frage: „Was denkst Du?“
Innerhalb der nächsten Millisekunden muss eine Antwort her! Ich kann doch nicht jetzt…, die Kinder sitzen dabei, wir wollen doch noch weg, in wenigen Tagen ist ihr Geburtstag…
„Nicht bestimmtes…“ – Schweigen

Ich stelle für mich fest, dass die Anzahl solcher Unterhaltungen die Qualität unserer Partnerschaft wiederspiegelt.

Meine Badewannenunterhaltung vor 2 Wochen ist immer noch in meinem Kopf. Ich denke ständig nach wie ich mich aus meiner Umklammerung löse. Ich habe an anderer Stelle gelesen wie zwei Menschen sich im goldenen Käfig gefangen halten. Beide wissen um ihre Gefangenschaft, beide können und/oder wollen es nicht ändern. So wie diese Menschen erzähle ich mir ständig etwas von meiner Verpflichtung, der schönen Zeit – in Wahrheit habe ich ANGST.

Es ist die Angst vor dem Alleinsein, vor dem was andere sagen, davor dass ich es bereue, davor dass es ihr hinterher besser geht als mir.
Es ist die Angst mich mit mir zu beschäftigen, meine Wünsche, meine Bedürfnisse auf den Punkt zu bringen, zu vertreten und zu artikulieren. Die Angst das Gespräch genau darüber mit ihr zu suchen. Ich muss mich damit abfinden, dass das Leben nicht fair ist!

Ich verstecke mich hinter meiner Versorgerpflicht, den Kindern und anderen Plattitüden. Jetzt, genau jetzt weiß ich was zu tun ist. Wenn ich bei meiner Frau bin, bin ich der Tiger – der aus „Dinner for one“ und jedes Mal tritt man mir wieder an den Kopf. Zwar zeige ich die Zähne, tauge jedoch nur noch zur Witzfigur.
Ich kann es – ich weiß es – bald.